Was ist der Unterschied zwischen Microsoft 365 Copilot und Copilot Studio?
Microsoft 365 Copilot ist der vorgefertigte Assistent in Outlook, Teams, Word und Excel mit Zugriff auf Ihre Microsoft-365-Daten. Copilot Studio ist die Plattform, um eigene Copiloten oder Erweiterungen zu bauen, mit Anbindung an Ihre Fachsysteme über Connectors. Beide ergänzen sich, lösen aber unterschiedliche Aufgaben.
Wie bewerten wir Datenrisiken vor einem Copilot-Rollout?
Wir prüfen drei Schichten. Erstens, welche sensitiven Inhalte in SharePoint und OneDrive liegen und ob Berechtigungen sauber sind. Zweitens, welche externen Connectors Copilot anschließen wird. Drittens, ob Audit-Log und Reporting für Datennutzung aktiv sind. Ergebnis: ein Risiko-Bild plus Maßnahmenliste vor dem Rollout.
Wie messen wir Copilot-Adoption auf Funktions-Ebene?
Adoption messen wir nicht in Klick-Zahlen, sondern in Funktion: wer nutzt Copilot in Outlook für Zusammenfassungen, in Teams für Meeting-Notizen, in Word für Drafts. Wir kombinieren das Microsoft-Adoption-Reporting mit eigenen Pulse-Surveys auf Funktions-Ebene. Ergebnis: konkrete Anpassung pro Welle, statt Pauschal-Schulungen.
Was kostet ein typischer Copilot-Rollout?
Eine Pilot-Phase mit kuratierten Use-Cases liegt typischerweise zwischen 15.000 und 30.000 Euro, abhängig von Daten-Hygiene und Identitäts-Stand. Hinzu kommen Microsoft-365-Copilot-Lizenzen pro User. Genaue Schätzung nach Readiness-Assessment im Erstgespräch.
Wie verhindern wir, dass Copilot vertrauliche Inhalte zeigt?
Drei Mechanismen wirken zusammen. Sensitivity Labels mit Verschlüsselung blockieren Copilot-Zugriff auf vertrauliche Inhalte. DLP-Policies verhindern Vorschläge mit kritischen Daten. Berechtigungs-Reviews stellen sicher, dass nur freigegebene Personen Zugriff haben. Audit-Log dokumentiert jeden Zugriff, prüfbar bei Datenschutz-Anlässen.
Wann lohnt sich Copilot Studio statt Microsoft 365 Copilot?
Microsoft 365 Copilot ist die richtige Wahl, wenn Sie Wissensarbeit beschleunigen wollen: Zusammenfassungen, Entwürfe, Recherche im Microsoft-365-Kontext. Copilot Studio lohnt sich, wenn die Aufgabe domänenspezifisch ist, Anbindung an Fachsysteme braucht, klar abgegrenzte Workflows abbildet oder die Self-Service-Quote in Service-Bereichen wie HR oder IT erhöhen soll. Beide Wege schließen sich nicht aus, sondern adressieren unterschiedliche Bedarfe.
Wie verhindern wir Bot-Friedhof und Schatten-IT durch Copilot Studio?
Wir wenden für Copilot Studio dasselbe Governance-Pattern an wie für Power Platform: Center of Excellence Toolkit für Tenant-weite Sichtbarkeit aller Agents, Use-Case-Pflicht vor Build, ALM mit Versionierung statt Direkt-Edit in Produktion, klar dokumentierte Eigentümer pro Agent und Cost-Monitoring auf Pay-per-Message-Basis. So bleibt der Bestand überschaubar und prüfbar.